Aug 31

Es geht los…

Posted by Axel

Wir schreiben Montag, den 31. August 2009. Der Bagger rückt an und verwandelt unser Grundstück in eine Mondlandschaft – zumindest vorübergehend. Rund 70m³ Erdaushub türmen sich seitlich der Baugrube. Dazu kommen nochmals rund 18 m³ für die Baustraße auf unserem Grundstück um zu gewährleisten, dass die Baufahrzeuge auch bei schlechtem Wetter direkt anfahren können, ohne im Boden einzusinken. Später wird dies eine solide Grundlage für unsere Auffahrt. Für die Baustraße kommt Betonrecycling zum Einsatz. Leider hat die Firma NSR etwas tief ausgehoben, nämlich genauso tief wie für das Fundament -> 60 cm. Eingebaut wurden jedoch nur 10cm Kiessand und 20cm Betonrecycling. Nach Aussage unseres Bauleiters wird dies nach Abzug der schweren Technik jedoch auf die ursprüngliche Geländehöhe ausgeglichen.

Als Tipp für künftige Bauherren empfehlen wir, diesen Posten nicht zu unterschätzen. Je m² Baustraße zahlen wir etwa 25€. Nur unwesentlich preiswerter sind die Stahlplatten, die wir außerhalb unseres Grundstücks verlegen lassen mussten, damit der darunterliegende Boden nicht zu sehr verdichtet wird.

Die gesamte Koordination am ersten Tag über unseren Bauleiter verlief sehr reibungslos. Auch das beauftragte Subunternehmen, welches die Bodenplatte und den Rohbau herstellt kam gut vorbereitet und macht auf uns einen sehr guten Eindruck. Da wir es in unserem Fall auf einer Grundstücksseite mit gewissen nachbarschaftlichen Befindlichkeiten zu tun haben war es wichtig, dass unser Baupartner hier die entsprechende Sensibilität mitgebracht hat. Leider vergessen manche Hausbesitzer, dass auch das eigene Haus nicht mit dem Hubschrauber geliefert wurde…

Und wer baggert noch so spät am Baggerloch...

Aug 21

Planungsgespräch

Posted by Axel

Heute hatten wir ein hervorragendes Planungsgespräch mit der Firma Trave Massivhaus und dem zuständigen Bodenbauer sowie dem Elektriker. Letzterer kam für uns überraschend, da doch vom Haus noch nichts zu sehen war. Jedoch konnte dieser sehr schnell mit unseren Nachbarn die Frage klären, woher der Baustrom kommt :-)
Der Erdbauer wird neben den späteren Fundamentarbeiten natürlich auch die Baugrube vorbereiten. Dort stehen nach wie vor noch ein paar Baumstümpfe (wie auch in der Zufahrt) und wir hoffen, dass uns die zu erwartenden Zusatzkosten dafür nicht die Schuhe ausziehen werden.
Im Hintergrund findet die Abstimmung zwischen TÜV und unserem Bauleiter statt. Dabei geht es vorwiegend um die Durchsicht der Planungsunterlagen. Zwischen den verschiedenen Bauphasen wird der TÜV eine Begehung vor Ort vornehmen. Da wir für unser Niedrigenergiehaus Fördermittel der Stadt Hamburg in Anspruch nehmen, ist die Beauftragung eines unabhängigen Qualitätssicherers vorgeschrieben. So soll vermieden werden, dass Fördermittel in Häusern verschwinden, die die energetischen Voraussetzungen nicht erfüllen.

Am 31.08. rollen dann die Baufahrzeuge an und in der gleichen Woche werden die Fundamentarbeiten zum Abschluß gebracht. Einen Monat später könnten wir bereits Richtfest feiern.

Insgesamt sind wir mit dem Ablauf und der Koordination durch Trave Massivhaus bislang sehr zufrieden.

Aug 5

Baugenehmigung erhalten

Posted by Axel

In einer sensationellen Bearbeitungszeit von sechs Tagen wurde unser Bauantrag nach dem vereinfachten Genehmigungsverfahren bearbeitet und genehmigt. Da man von Behörden ja durchaus einiges gewohnt ist, kam das OK dann doch etwas überraschend fix.

Großes Kompliment an den Architekten der Baufirma, Herrn Wrede. Die vom Bauamt gewünschten Ergänzungen zum Nachweis der Eingeschossigkeit kamen zügig und korrekt, so dass das Bauamt hier nichts mehr beanstanden konnte.

Da wir ein Pfeifengrundstück haben, können wir allen ähnlich Betroffenen nur raten, frühzeitig mögliche Alternativzufahrten für die Bauphase zu klären. In unserem Fall ist die Zufahrt drei Meter breit, abzüglich einer etwa 70 cm starken Buchenhecke. Für große Baufahrzeuge reicht das nicht aus. Nach zähen Verhandlungen konnten wir mit der Stadt und den angrenzenden Nachbarn eine Vereinbarung erzielen, wonach wir für die Bauphase eine “alternative Anfahrt” nutzen können. Nichts ist unangenehmer, als anrückende Baufahrzeuge im Nacken und die Zufahrt ist vorab nicht sichergestellt.

Laut unserem Baupartner wird nun Ende August mit den Bodenarbeiten gegonnen werden. Das heißt, es müssen noch die verbliebenen Baumstümpfe herausgezupft werden und dann das Erdreich etwa einen halben Meter tief abgetragen und mit Sand ausgetauscht werden.