Mar 28

Zwischenbilanz

Posted by Axel

In genau vier Wochen soll die Übergabe gemäss letztem Bauzeitenplan erfolgen. Dennoch liegen noch eine Menge ausstehender Arbeiten vor Trave Massivhaus, den Handwerkern und uns. Zeit, einmal kurz Zwischenbilanz zu ziehen, bevor es in den Endspurt geht. Insgesamt sind wir mit der gebotenen Leistung von Trave Massivhaus recht zufrieden. Unser Haus steht und Katastrophen sind bislang zum Glück ausgeblieben. Aber es haben sich mittlerweile doch eine Reihe von Schwierigkeiten angehäuft, die nicht immer zu unserer Zufriedenheit gelöst werden. Dabei sind die einzelnen Punkte größtenteils unkritisch, gehäuft wirken sie jedoch nicht mehr so angenehm. Die nachfolgende Auflistung (Auszug) mag potenziellen Bauherren bei der Planungsphase helfen, wichtige Vereinbarungen vorab zu treffen:

  1. Kommunikation – Eine reibungslose Kommunikation zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber ist essenziell. Auch bei unterschiedlichen Positionen muss man sachlich und professionell miteinander sprechen können. So etwas lässt sich vertraglich natürlich nur schwer fixieren und damit ist man auf seine Menschenkenntnis angewiesen bzw. Referenzen von Dritten. An dieser Stelle gibt es bis heute mit Trave glücklicherweise auch keine Probleme. Zur Kommunikation gehört aber auch, dass Emails zügig und vollständig bearbeitet werden. Wenn auf Fragen unsererseits nicht oder nur unzureichend geantwortet wird, dann zeigt sich hier definitiv Optimierungspotenzial. Als Bauherren wollen wir natürlich stets gut informiert sein über den Baufortschritt bzw. die weitere Planung. Dementsprechend sollten regelmäßige Updates des Bauzeitenplans ohne zusätzliche Aufforderung zugestellt werden. In unserem Fall mussten wir leider auch trotz Aufforderung recht lange warten. Tipp -> Lasst Euch einen Bauzeitenplan beispielhaft vorher zeigen und nehmt die regelmäßige Aktualisierung (mind. 1x pro Monat) in den Bauvertrag auf.
  2. Innentüren – Die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich – auch in unserem Fall. Das Standardtürensortiment ist recht übersichtlich und bietet insbesondere für moderne Innenarchitektur wenig Gestaltungsmöglichkeit. Natürlich ist gegen Aufpreis alles möglich aber von der laut Bauleistungsbeschreibung angepriesenen Unterstützung war wenig zu spüren. Trave hat kein einziges eigenständiges Angebot vorgelegt, während wir unzählige Angebote bei Baustoffzentren etc. eingeholt haben. Wir haben uns am Ende dazu entschlossen, das Gewerk Innentüren aus dem Bauvertrag herauszunehmen und bekommen im Gegenzug eine Gutschrift von Trave -> Tipp: Verrechnungsbetrag für den Bedarfsfall vor Unterschrift im Bauvertrag ausweisen lassen, sonst kommt hinterher das böse Erwachen. Gleiches raten wir auch für den Materialwert der Sanitärartikel, zumindest als Hausnummer.
  3. Fliesen – hier befinden wir uns gerade noch in Diskussion mit Trave aber der eine oder andere wertvolle Tipp zeichnet sich bereits ab. In unserem Fall haben wir einen Teil (EG) der Fliesen über einen Baustoffhändler von Trave und die Badezimmerfliesen über das Hamburger Unternehmen Mortensen (Beratungsqualität und Service war exzellent) erworben. Wie bereits in einem vorhergehenden Post berichtet, bekamen wir nun eine saftige Aufpreisrechnung vom durch Trave beauftragten Fliesenleger, obwohl wir keine exquisiten Muster, Mosaike oder Ähnliches verlegen…aber eben auch nicht Fliese weiß 20x20cm. Tipp -> Klärt eventuelle Kostentreiber zuvor ganz genau ab oder vereinbart einen Inklusivpreis ohne Ausnahmen, sofern Ihr Eure Wünsche zu dem Zeitpunkt bereits konkret fassen könnt. Natürlich muss dies für den Bauträger und den Handwerker verlässlich budgetierbar sein.
  4. Baubegleitendes Qualitätscontrolling – bei uns war es der TÜV, namentlich Herr Scholz, mit dem wir beste Erfahrungen gemacht haben. Wie bereits beschrieben gibt es uns das beruhigende Gefühl in einem qualitativ hochwertigen Haus ohne von uns übersehenen Mängeln wohnen zu können. Auch der TÜV kann nicht alles sehen aber die gefundenen Mängel wurden von Trave behoben bzw. werden mit sportlicher Haltung noch abgearbeitet. Tipp -> Wahrscheinlich sind die wenigsten unter Euch überrascht, wenn wir die externe Qualitätssicherung empfehlen. Der Mehrpreis liegt in unserem Fall bei etwa 1,7% der Bausumme und ist absolut gerechtfertigt.

To be continued…

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