Apr 1

Erschließung beginnt

Posted by Axel

Diese Woche begannen endlich die Erschließungsarbeiten. Wir haben uns für das Unternehmen Rix Tiefbau aus Horst entschieden. Obwohl Trave Massivhaus über die anstehenden Erschließungsarbeiten informiert war, lag am Montag noch das Gerüst in unsere Zufahrt, ebenso am Dienstag und schließlich noch am Mittwoch. Um die Erschließung nicht komplett zu behindern haben wir dann fast das komplette Gerüst zwei Mal auf unserer Zufahrt umgelagert – ein Knochenjob. Von Trave hieß es lapidar, dass Termine am Bau eben nicht immer einzuhalten sind.

Wie auch immer, der Bagger gräbt und es dauerte nicht lange, bis das Grundwasser seinen Weg nach oben suchte. Bereits ab einem knappen Meter wurde es recht matschig und nach einiger Zeit sammelte sich dort ordentlich Wasser. Zudem regnete es in dieser Woche auch noch teils sehr heftig und somit war für eine ordentliche Schlammschlacht die ideale Voraussetzung geschaffen. Obwohl eine erste Probegrabung Aufschluss über die örtliche Wassersituation gab, begannen die beiden Arbeiter einen schönen Graben in etwa 1,5 m Tiefe über eine Länge von rund 45 m auszuheben. Es folgten Ausdrücke der Überraschung und Verärgerung durch unsere zwei Bauarbeiter, die ich bis heute nicht ganz teilen kann. Am ersten Tag war eine Spielzeugpumpe im Einsatz und am zweiten Tag ein leistungsfähiger Vertreter, der die Grube zwar in 30 Sekunden leer schlürfte. Aber da war es schon zu spät. Zwar liegt jetzt die Trinkwasserleitung im 45 m Stück, wird jedoch nur von etwas Matsch bedeckt. Viel Spaß beim Verdichten. Nun steht die Einführung einer Wasserhaltung zur Disposition. Damit haben wir kein Problem, haben wir doch einen Festpreis vereinbart. Nun wird sich zeigen, wie fest dieser Preis tatsächlich ist. Wie aus fachkundiger Hand bestätigt (Danke – Christian) ist mit solchen Erschwernissen während der Erschließung grundsätzlich zu rechnen. Wetterlage und Jahreszeit führen fast zwangsläufig zu Problemen mit eindringendem Wasser. Was unsere Bauarbeiter aber in jedem Fall hätten tun können, wäre eine “wandernde” Baugrube einzurichten, bei der stets nur etwa 5 m Graben geöffnet sind und nach der Verlegung sofort wieder geschlossen und lagenweise verdichtet werden. Nächste Woche geht der Schlamassel weiter…Erschließung 1

Erschließung 2

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