Jul 8

Bauschutt

Posted by Axel

Obwohl wir nun schon fast sechs Wochen in unserem Haus wohnen, lässt sich der Bauschutt davon nicht beeindrucken. Dieser sollte ursprünglich bis zur Übergabe des Hauses abtransportiert werden. Stattdessen erfolgten zwei halbherzige Abtransporte durch Trave (der Berg war also schon deutlich größer) und nun bleibt uns nichts anderes übrig, den Schutt selbst abfahren zu lassen. Die Kosten dafür werden wir selbstverständlich weiterreichen. Dennoch ist unsere Verärgerung groß. Entweder sind die verursachenden Handwerker in die Pflicht zu nehmen oder seitens des Bauträgers ist eine pauschale Lösung in Form eines Containers zu suchen.

Bauschutt

Besonders ärgerlich ist es, wenn man sich nicht nur um die Entsorgung des Haufens kümmern darf, sondern auch um das Zusammentragen des Mülls. An dieser Stelle einen schönen Gruß an die Firma Pedotherm, die zwar einen aus unserer Sicht guten Job bei der Estrichverlegung gemacht hat, bei der Entsorgung der Estrichreste, Spül-und Reinigungsschlämme Kreativität bei der Tarnung im Gebüsch bewiesen hat. Ebenso die Firma Hoorter Brunnenbau, die uns die Erwärmesonden gebohrt hat und schubkarrenweise Zementreste unter gelagertem Mutterboden versteckte.

Unterm Strich hat unsere Baustelle in der ganzen Zeit immer relativ aufgeräumt ausgesehen. Nicht selten haben aber wir den Feger in die Hand genommen. Daher die Empfehlung an künftige Bauherren, die Frage der Bauschuttentsorgung vertraglich zu fixieren (was bei uns auch der Fall war) aber auch während der Bauphase auf Müllansammlungen hinzuweisen. Am Ende liegt die Verantwortung aber beim Bauträger. Durch häufige Begehungen lassen sich die Müllverursacher relativ gut identifizieren und zur Verantwortung ziehen.

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