Apr 1

Erschließung beginnt

Posted by Axel

Diese Woche begannen endlich die Erschließungsarbeiten. Wir haben uns für das Unternehmen Rix Tiefbau aus Horst entschieden. Obwohl Trave Massivhaus über die anstehenden Erschließungsarbeiten informiert war, lag am Montag noch das Gerüst in unsere Zufahrt, ebenso am Dienstag und schließlich noch am Mittwoch. Um die Erschließung nicht komplett zu behindern haben wir dann fast das komplette Gerüst zwei Mal auf unserer Zufahrt umgelagert – ein Knochenjob. Von Trave hieß es lapidar, dass Termine am Bau eben nicht immer einzuhalten sind.

Wie auch immer, der Bagger gräbt und es dauerte nicht lange, bis das Grundwasser seinen Weg nach oben suchte. Bereits ab einem knappen Meter wurde es recht matschig und nach einiger Zeit sammelte sich dort ordentlich Wasser. Zudem regnete es in dieser Woche auch noch teils sehr heftig und somit war für eine ordentliche Schlammschlacht die ideale Voraussetzung geschaffen. Obwohl eine erste Probegrabung Aufschluss über die örtliche Wassersituation gab, begannen die beiden Arbeiter einen schönen Graben in etwa 1,5 m Tiefe über eine Länge von rund 45 m auszuheben. Es folgten Ausdrücke der Überraschung und Verärgerung durch unsere zwei Bauarbeiter, die ich bis heute nicht ganz teilen kann. Am ersten Tag war eine Spielzeugpumpe im Einsatz und am zweiten Tag ein leistungsfähiger Vertreter, der die Grube zwar in 30 Sekunden leer schlürfte. Aber da war es schon zu spät. Zwar liegt jetzt die Trinkwasserleitung im 45 m Stück, wird jedoch nur von etwas Matsch bedeckt. Viel Spaß beim Verdichten. Nun steht die Einführung einer Wasserhaltung zur Disposition. Damit haben wir kein Problem, haben wir doch einen Festpreis vereinbart. Nun wird sich zeigen, wie fest dieser Preis tatsächlich ist. Wie aus fachkundiger Hand bestätigt (Danke – Christian) ist mit solchen Erschwernissen während der Erschließung grundsätzlich zu rechnen. Wetterlage und Jahreszeit führen fast zwangsläufig zu Problemen mit eindringendem Wasser. Was unsere Bauarbeiter aber in jedem Fall hätten tun können, wäre eine “wandernde” Baugrube einzurichten, bei der stets nur etwa 5 m Graben geöffnet sind und nach der Verlegung sofort wieder geschlossen und lagenweise verdichtet werden. Nächste Woche geht der Schlamassel weiter…Erschließung 1

Erschließung 2

Mar 28

Zwischenbilanz

Posted by Axel

In genau vier Wochen soll die Übergabe gemäss letztem Bauzeitenplan erfolgen. Dennoch liegen noch eine Menge ausstehender Arbeiten vor Trave Massivhaus, den Handwerkern und uns. Zeit, einmal kurz Zwischenbilanz zu ziehen, bevor es in den Endspurt geht. Insgesamt sind wir mit der gebotenen Leistung von Trave Massivhaus recht zufrieden. Unser Haus steht und Katastrophen sind bislang zum Glück ausgeblieben. Aber es haben sich mittlerweile doch eine Reihe von Schwierigkeiten angehäuft, die nicht immer zu unserer Zufriedenheit gelöst werden. Dabei sind die einzelnen Punkte größtenteils unkritisch, gehäuft wirken sie jedoch nicht mehr so angenehm. Die nachfolgende Auflistung (Auszug) mag potenziellen Bauherren bei der Planungsphase helfen, wichtige Vereinbarungen vorab zu treffen:

  1. Kommunikation – Eine reibungslose Kommunikation zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber ist essenziell. Auch bei unterschiedlichen Positionen muss man sachlich und professionell miteinander sprechen können. So etwas lässt sich vertraglich natürlich nur schwer fixieren und damit ist man auf seine Menschenkenntnis angewiesen bzw. Referenzen von Dritten. An dieser Stelle gibt es bis heute mit Trave glücklicherweise auch keine Probleme. Zur Kommunikation gehört aber auch, dass Emails zügig und vollständig bearbeitet werden. Wenn auf Fragen unsererseits nicht oder nur unzureichend geantwortet wird, dann zeigt sich hier definitiv Optimierungspotenzial. Als Bauherren wollen wir natürlich stets gut informiert sein über den Baufortschritt bzw. die weitere Planung. Dementsprechend sollten regelmäßige Updates des Bauzeitenplans ohne zusätzliche Aufforderung zugestellt werden. In unserem Fall mussten wir leider auch trotz Aufforderung recht lange warten. Tipp -> Lasst Euch einen Bauzeitenplan beispielhaft vorher zeigen und nehmt die regelmäßige Aktualisierung (mind. 1x pro Monat) in den Bauvertrag auf.
  2. Innentüren – Die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich – auch in unserem Fall. Das Standardtürensortiment ist recht übersichtlich und bietet insbesondere für moderne Innenarchitektur wenig Gestaltungsmöglichkeit. Natürlich ist gegen Aufpreis alles möglich aber von der laut Bauleistungsbeschreibung angepriesenen Unterstützung war wenig zu spüren. Trave hat kein einziges eigenständiges Angebot vorgelegt, während wir unzählige Angebote bei Baustoffzentren etc. eingeholt haben. Wir haben uns am Ende dazu entschlossen, das Gewerk Innentüren aus dem Bauvertrag herauszunehmen und bekommen im Gegenzug eine Gutschrift von Trave -> Tipp: Verrechnungsbetrag für den Bedarfsfall vor Unterschrift im Bauvertrag ausweisen lassen, sonst kommt hinterher das böse Erwachen. Gleiches raten wir auch für den Materialwert der Sanitärartikel, zumindest als Hausnummer.
  3. Fliesen – hier befinden wir uns gerade noch in Diskussion mit Trave aber der eine oder andere wertvolle Tipp zeichnet sich bereits ab. In unserem Fall haben wir einen Teil (EG) der Fliesen über einen Baustoffhändler von Trave und die Badezimmerfliesen über das Hamburger Unternehmen Mortensen (Beratungsqualität und Service war exzellent) erworben. Wie bereits in einem vorhergehenden Post berichtet, bekamen wir nun eine saftige Aufpreisrechnung vom durch Trave beauftragten Fliesenleger, obwohl wir keine exquisiten Muster, Mosaike oder Ähnliches verlegen…aber eben auch nicht Fliese weiß 20x20cm. Tipp -> Klärt eventuelle Kostentreiber zuvor ganz genau ab oder vereinbart einen Inklusivpreis ohne Ausnahmen, sofern Ihr Eure Wünsche zu dem Zeitpunkt bereits konkret fassen könnt. Natürlich muss dies für den Bauträger und den Handwerker verlässlich budgetierbar sein.
  4. Baubegleitendes Qualitätscontrolling – bei uns war es der TÜV, namentlich Herr Scholz, mit dem wir beste Erfahrungen gemacht haben. Wie bereits beschrieben gibt es uns das beruhigende Gefühl in einem qualitativ hochwertigen Haus ohne von uns übersehenen Mängeln wohnen zu können. Auch der TÜV kann nicht alles sehen aber die gefundenen Mängel wurden von Trave behoben bzw. werden mit sportlicher Haltung noch abgearbeitet. Tipp -> Wahrscheinlich sind die wenigsten unter Euch überrascht, wenn wir die externe Qualitätssicherung empfehlen. Der Mehrpreis liegt in unserem Fall bei etwa 1,7% der Bausumme und ist absolut gerechtfertigt.

To be continued…

Mar 27

Der Außenputz ist fertig

Posted by Axel

Heute war es endlich soweit. Der Außenputz wurde aufgebracht. Für uns ein besonderer Moment, denn wir wußten gar nicht mehr, welche Farbe wir damals ausgesucht hatten. Als wir im Internet das Produkt nachprüften, sah das eher grünlich aus. Aber das lag wohl eher an der schlechten Bildschirmdarstellung, denn in Wirklichkeit haben wir eine aus unserer Sicht perfekte Wahl getroffen. Die Putzer haben einen hervorragenden Job gemacht. Die Fotos zeigen die bekannte Perspektive und die gegenüberliegende Eingangstür. Dort sind wir gespannt, wie der Sockelabschluss gelöst wird, da das untere Profil weiß ist und natürlich nicht sichtbar sein darf. Aber die Eingangstür hat ohnehin noch ein paar Operationen notwendig. Die Seitenscheiben sind versehentlich satiniert geliefert worden und die Folierung hat durch die Bauarbeiten auch schon ein paar Macken. Insofern stellt sich die Frage, warum hier nicht von vornherein eine reguläre Bautür verwendet wurde, anstatt nur die Füllung im Nachgang auszutauschen.

Aussenputz1

Aussenputz2

Mar 24

Fliesen

Posted by Axel

Gestern bekamen wir von Trave Massivhaus das Angebot des Fliesenlegers (Breuer, Lübeck) und wir sind regelrecht vom Stuhl gefallen: 19,64€ pro m² MEHRKOSTEN für das Verlegen. Hintergrund ist die Baubeschreibung von Trave Massivhaus. Darin bezieht man sich auf maximale Fliesenmaße, nämlich 30×30 cm (Wandfliese) und 20*30 cm (Bodenfliese) als Inklusivleistung für das Verlegen, selbstverständlich ohne Mosaik. In unserem Fall betragen die Maße 40×80 cm bzw. 11×90 cm, was im heutigen Hausbau durchaus dem Standard entspricht. Man muss sich lediglich mal die Auslagen in den Fliesenmärkten anschauen und stellt dort schnell fest, dass kleinformatige Fliesen einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Allerdings ist es schon bemerkenswert, wenn der Fliesenleger Zusatzaufwände geltend macht (Nassschneiden), die mit der Fliesengröße überhaupt nichts zu tun haben, sondern eher materialabhängig sind und damit nach der Bauleistungsbeschreibung von Trave Massivhaus überhaupt nicht auf aus abwälzbar sind. In den Bauforen ist diese Form der Abzocke ein vieldiskutiertes Thema und wir prüfen nun, ob wir nach den Innentüren auch das Gewerk Fliesen aus dem Bauvertrag mit Trave Massivhaus herausnehmen müssen. Keine schöne Entwicklung. Zumal diese wichtige Info der Mehrkosten mal wieder sehr kurzfristig kommt, so dass wir jetzt in zeitliche Entscheidungsnot geraten. :-(

Wir sind sehr gespannt, wie hoch die Verrechung des Gewerks Fliesen ausfallen wird!

Mar 24

Vor dem Außenputz

Posted by Axel

Ende dieser Woche kommt der Außenputz und dann wird das Gerüst entfernt. Daher nochmal die letzten Fotos für den Vorher-Nachher Vergleich.Außenansicht Ge1

Außenansicht Ge2

Mar 16

Der Estrich kommt

Posted by Axel

Gestern wurde der Zement und feiner Kies (sieht mehr aus wie Sand) angeliefert und heute begannen die Einbauarbeiten. Drei Bauarbeiter haben heute das Obergeschoss fertiggestellt und bis morgen wird der Estrich auch unten eingebaut sein. Alles macht auf uns einen sehr professionellen Eindruck und so verlaufen die Arbeiten bislang ohne größere Probleme. Interessant sind die vielen Meinungen, die es zum Thema “Lüften” gibt. In den Internetforen herrscht dazu regelmäßig Verwirrung, was ursächlich mit den verschiedenen Estricharten und möglichen Zusätzen zusammenhängt. Und so dachten wir bislang fälschlicherweise, wir müssten so viel wie möglich Lüften, um das Wasser schnell aus dem Haus zu bekommen. Da es sich in unserem Fall jedoch um klassischen Zementestrich handelt ist zu starkes Lüften am Anfang eher kontraproduktiv, da der Zement das Wasser zum Abbinden dringend benötigt. Erst nach ein paar Tagen wird dann zunehmend gelüftet. Nach ein paar Tagen ist der Estrich begehbar und nach rund vier Wochen ist er dann vollständig ausgehärtet. Wir sind gespannt :-)

Auf dem Bild erkennt man die Estricharbeiten im HWR. Dabei wird der Estrich draußen gemischt und in einem Arbeitsgang mittels Pumpe in die einzelnen Räume gepresst. Wie aus einem Salzstreuer rieselt der Estrich dann auf die Fussbodenheizung.

Estrich 1

Mar 11

Seit Dienstag ist die Firma Pedotherm mit zwei Mitarbeitern dabei, die kontrollierte Be- und Entlüftung sowie die Fussbodenheizung einzubauen und machen auf uns Bauherren dabei einen hervorragenden Eindruck. Auch vom TÜV gab es gestern bei der Begehung der Baustelle lobende Worte, denn auch das verwendete Material entspricht Top-Qualität. Die auf dem Boden verlaufenden Lüftungskanäle gehen zu Verteilern im HWR und der Ankleide und verschwinden demnächst unter der Dämmung bzw. dem Estrich. Der HWR sieht jetzt schon voll aus und wir sind gespannt, wie viel Platz am Ende da wohl noch übrig bleibt. Der Sanitärinstatllateur hat nun ebenfalls seine Rohinstallation abgeschlossen, wie Ihr auf einigen Bildern erkennen könnt. Am kommenden Wochenende kommt möglichweise der Estrich und das deutet darauf hin, dass unser Bauträger bis Ende April fertig sein möchte. Unzufrieden sind wir nach wie vor mit dem Fensterbauer. Zwar sind die Fenster nun richtig eingebaut, jedoch liegen die falschen Fenster seit Monaten auf der Baustelle und warten auf Abholung. Die Eingangstür lässt sich nicht richtig schliessen und müsste nachgestellt werden. Der Unterlaufschutz an den bodentiefen Fenstern wird wahrscheinlich erst später erneuert. Zudem benötigen wir dringend einen Griff, damit wir unsere Fenster zum Lüften öffnen können. Zur Zeit machen wir das mit einem Schraubendreher mehr schlecht als recht. Als empfindlich zeigt sich auch die Folierung der Fensterrahmen. An der Eingangstür sind bereits zwei Beschädigungen und natürlich war es keiner gewesen.

Pedotherm 1

Pedotherm 2

Pedotherm 3

Mar 1

Putzarbeiten

Posted by Axel

In diesen Tagen macht unser Haus wirklich große Fortschritte. Das Wärmeverbundsystem ist fertig montiert und dieArmierung für den späteren Außenputz taucht das Haus in Grau. Die Innenputzarbeiten werden morgen abgeschlossen.

Putzarbeiten 3

Putzarbeiten 2

Putzarbeiten 4

Feb 23

… die Bauarbeiter sind wieder da :-)

Nachdem die letzten Wochen, ja Monate wetterbedingt nicht viel passiert ist, gab es heute den großen Auflauf. Die Elektrorohinstallation bekam den letzen Schliff und der Innenputz wurde im EG maschinell aufgetragen. Auch für das Wärmeverbundsystem wurden jetzt die ersten Platten installiert.

Grundsätzlich haben wir durch den Winter zwei Monate Bauzeit verloren. Zusätzlich zum bestandenen Verzug vor Einsetzen der Frostperiode hat sich unser Einzug glatt um drei Monate nach hinten geschoben, so dass wir nun unsere Mietwohnung spätestens am 31.05. verlassen werden.

Noch ein Tipp: Das Holz für den Dachunterstand hat uns Trave bereits etwas früher geliefert, so dass wir die weiß grundierten Profilhölzer nochmals mit einer soliden Wetterschutzfarbe von Caparol versehen konnten. Einerseits lässt sich das Holz am Boden besser streichen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass später das verbaute Holz arbeiten kann ohne das Farbunterschiede zwischen Nut und Feder sichtbar werden. Wir werden aber nach dem Einbau nochmal auf das Gerüst hüpfen, um an Schnittstellen etc. nachzustreichen.

Putzarbeiten 1

Dec 29

In der Winterpause …

Posted by Axel

… tut sich auch noch etwas :-)

Erstens wurden die Fenster für unser Lichtband geliefert. Dummerweise hat der Fensterbauer einen Fehler beim Einbau gemacht -> das obere Fenster sitzt etwa 10 cm zu tief :-(

Immerhin ist das Haus jetzt nach außen erstmals geschlossen. Der genannte Fensterspalt ist mit einer Folie temporär verschlossen. Bis das endgültige Fenster (Nummer 3) kommt, können die Innen- und Außenputzarbeiten nicht ausgeführt werden. Außerdem ist nun auch unser Bullauge eingebaut, über das Licht vom Schlafzimmer in das Treppenhaus gelangt. Die Fotos unten zeigen die Vorbereitung für die Deckenverkleidung im Schlafzimmer mit Blick auf die Ankleide und das erwähnte Bullauge.

Schlafzimmer Trockenbau

Bullauge Trockenbau

Ein allgemeiner Kommentar: Sofern Ihr Fragen zu unserem Bauvorhaben habt, könnt Ihr die einfach über die Kommentarfunktion loswerden. Wir bekommen dann eine Email, und können an Eure  Emailadresse antworten. Damit der Blog übersichtlich bleibt, haben wir uns dazu entschlossen die Kommentare nicht zu veröffentlichen. Das Feedback ist bislang aber ausgesprochen positiv und so macht es doppelt Freude zu berichten :-)

Dec 20

Vor der Winterpause

Posted by Axel

Wenige Tage bevor der große Schnee kam, haben wir noch ein paar Fortschritte am Bau zu verzeichnen. Lang ersehnt kamen endlich die Fenster und die Eingangstür. Auf dem Foto – durch die Schutzfolie noch nicht richtig erkennbar – sind die außen in antrazit folierten Fensterrahmen von der Gartenseite aufgenommen. Bei der Fertigung für das Fensterband links ist aber ein Fehler passiert -> das Fenster war von der Höhe viel zu klein. Somit haben wir unser Häuschen nun doch noch nicht vollständig schließen können. Mit Glück erfolgt die Nachlieferung in der Woche vor Weihnachten. Bei der Farbwahl ärgern wir uns ein wenig, dass wir uns nicht konsequent für beidseitig folierte Fenster entschieden haben. Das Anthrazit sieht nämlich auch von der Oberflächenstruktur wesentlich wertiger als das Standardweiß aus. Die von uns bemusterte Optik in Holznachbildung / Maserung wurde jedoch bis auf die Mittelpfosten der Terassentüren nicht geliefert. Statt Anthrazit wurde Anthrazit (glatt) geliefert. Ein nicht unerheblicher Mangel aus unserer Sicht. Auch haben wir uns gar nicht die Frage gestellt, ob wir nicht auch die Fensterbänke statt weiß in Anthrazit hätten nehmen sollen. Leider wurden wir bei der Bemusterung nicht auf eine Farbwahlmöglichkeit hingewiesen. Aber so ist das eben beim Bauen, man kann nicht an alles denken. Sonst machen die Fenster aber einen sehr soliden Eindruck und die Dreischeibenverglasung wirkt sich auch unerwartet gut auf die Geräuschdämmung aus.

Neben den Fenstern läuft nun auch der Innenausbau im OG. Die Decke wird mit einer sehr dicken Schicht Mineralwolle verkleidet und die Dampfbremse als Folie darunter luftdicht verklebt. Über eine Metallkonstruktion werden die Gipskartonplatten an den Sparren befestigt. Fotos werde ich dazu später noch einstellen.

Auch die Elektrorohinstallation hat begonnen. Dazu haben wir zuvor mit dem Elektriker die Lage und Funktion von Schaltern, Dosen und Lichtauslässen bestimmt und auf die Innenwände gezeichnet. Etwa 50% der Kabel sind bereits verlegt. Auch hier werde ich später noch ein paar Detailfotos posten.

Und dann hatten wir noch unsere zweite Baubegehung mit Herrn Scholz vom TÜV Nord, der seine Sache sehr gut macht wie wir finden. Einerseits ist es sehr beruhigend, dass bislang keine gravierenden Mängel festgestellt wurden. Die von ihm beanstandeten Punkte wurden und werden von den Subunternehmern von Trave Massivhaus zügig abgearbeitet. Teilweise hat unser Bauleiter Herr Armbröster entsprechende Aktionen direkt aus der Baubegehung heraus beauftragt. Wir können jedem Bauherren diese Form der Qualitätssicherung dringend empfehlen und seriöse Bauträger sind dafür in der Regel auch sehr zugänglich, da es am Ende die eigene Arbeit auszeichnet.

Fehlendes Fenster

Dec 8

Die Ruhe …

Posted by Axel

… vor dem Sturm. So könnte man den gegenwärtigen Zustand beschreiben, denn momentan passiert auf unsere Baustelle nicht viel. Das Wetter hat sich schön eingeregnet und wir warten darauf, dass es weitergeht. Heute hatten wir ein Statusgespräch mit Trave Massivhaus, um den weiteren Baufortschritt und ein paar offene Punkte zu besprechen. Demnach wird es in den nächsten Tagen wieder deutlich mehr zu berichten geben: Gegen Ende der Woche werden die Fenster geliefert, der Trockenbau im OG beginnt und die Verkabelung für die Elektroinstallation wird vorgenommen.

Nun sind wir auch beim Thema Erschließung etwas weiter. Von knapp 10 Angeboten sind zwei im Finale gelandet und es wird wohl auf ein Angebot mit Festpreisgarantie hinauslaufen. Wir haben insgesamt knapp 10 Angebote eingeholt und die Preisspanne lag zwischen 11.000 € und 19.000 €. Dabei waren die Angebote inhaltlich sehr unterschiedlich aufgebaut, von sehr detailliert bis chaotisch. Hier können wir jedem Bauherrn nur empfehlen rechtzeitig mit der Angebotseinholung zu beginnen, um ausreichend Zeit für Vergleiche und Nachverhandlung zu haben. Mir persönlich waren auch die vor Ort Termine mit den Tiefbauern wichtig, da man dabei in der Regel eine gute Einschätzung zur Kompetenz der Firma, zumindest ihres Vertreters erhält. Außerdem wirkt sich das positiv auf die Qualität des Angebots aus.

Nov 19

Dacheindeckung

Posted by Axel

Nun kommen die Dachziegel bzw. -steine. Dabei handelt es sich um den Typ Tegalit von Braas, der relativ flach baut und natürlich Aufpreis kostet. Zusammen mit der Indachmontage der Solarkollektoren und der Dachneigung von 20° wird so ein vergleichsweise flächiges und kompaktes Bild erzeugt. Die Dachdecker haben trotz Regenwetters bereits 50% der Dachfläche eingedeckt. Am heutigen Freitag war trotz besten Wetters jedoch niemand auf dem Dach und wir hoffen, dass der Wind nicht die lose gelagerten Ziegel erfasst.

In der nächsten Woche besprechen wir vor Ort die Details mit unserem Elektriker (www.daslichtwerk.eu), der uns mit vielen Ideen auch jenseits der reinen Elektrotechnik versorgt. Davon werden wir auch manches umsetzen und natürlich auch dokumentieren.

Sonst läuft soweit alles nach Plan, wobei wir jetzt noch ein paar offene Fragen z.B. zur Wahl der Sanitärausstattung mit unserem Baupartner klären müssen. Aber dazu später mehr …

Dacheindeckung

Nov 16

Besuch vom TÜV

Posted by Axel

Mit großer Spannung haben wir heute dem Besuch vom TÜV entgegengesehen. Zwar hatten wir bis dato nicht das Gefühl von Baumängeln betroffen zu sein aber ein Experte hat da natürlich eine eigene Sicht. Zum Glück hat es keine negativen Überraschungen gegeben. Im Wesentlichen geht es um nachzuliefernde Statiknachweise an bestimmten Stellen oder um Befestigungselemente im Dachstuhl. Dabei hat der Herr vom TÜV auch immer recht pragmatische Lösungsvorschläge eingebracht und ein paar grundsätzliche Tipps gegeben, worauf z.B. beim Verlegen der Lüftungskanäle und Verteiler zu achten ist. Neben den wenigen Kritikpunkten gab es aber auch viel Lob, wie etwa zum umlaufenden Ringbalken im OG, der auch die Zwischenwände einschließt. Dies ist offenbar nicht immer selbstverständlich anzutreffen.

Zusammenfassend sind wir in unserem Gefühl mit unserem Baupartner eine gute Wahl getroffen zu haben bestärkt und wir können jedem Bauherren – unabhängig von der Absicherung der energetischen Aspekte  – eine externe Qualitätssicherung mit zu beauftragen, wärmstens empfehlen.

Nov 15

Richtfest

Posted by Axel

Vor zwei Tagen haben wir Richtfest gefeiert! Zwar war das Wetter nicht so festlich aber es haben dennoch rund 25 Gäste den Weg zu unserem Fest gefunden. Zum Glück war das Dach durch die Unterspannbahn vollständig dicht und der Regen blieb draußen. Zwei Tage später war auch die letzte Pfütze im Bau weggetrocknet. Die Zimmerleute waren derart schnell, dass am Freitag bereits die Dachrinne fertig war. Ursprünglich wollte ich die Fallrohre noch etwas anders positionieren, was für die spätere Ableitung günstiger gewesen wäre. Aber dies ist nun auch kein Drama und bedeutet lediglich etwas längere Verrohrung um das Haus herum. In der kommenden Woche rechnen wir mit der Dacheindeckung und eventuell kommen auch schon die Fenster und Türen. Da wir uns bei der Installation der Solarkollektoren für die Innendachmontage entschieden haben, muss vor der Dacheindeckung noch der Installationsrahmen für die Kollektoren eingebaut werden. Ob man die Kollektoren auf das Dach oder bündig setzt ist weitgehend Geschmackssache. Wir fanden, das Dach wirkt mehr wie aus einem Guß, wenn die Kollektoren integriert sind. Einziger Nachteil ist die Unterbrechung der Außenhaut, weshalb die Abdichtung zwischen Dach und Kollektor entsprechend wichtig ist. Da wir bei unserer Variante weniger Dachziegel benötigen ist der Montagemehraufwand und damit der Mehrpreis minimal.Richtfest

Nov 10

Das Dach kommt

Posted by Axel

Nun geht es wirklich zügig voran. Trotz miserablen Wetterbedingungen haben die fleißigen Maurer von NSR den Ringanker im OG fertiggestellt und drei Tage später beginnen bereits die Zimmerleute mit der Errichtung des Dachstuhls. Heute kann man bereits etwas von der Unterspannbahn erkennen. Eine Unterspannbahn ist ein flächiges Bauteil, das bei Steildächern unterhalb einer wasserableitenden Dachdeckung angeordnet wird. Sie dient dazu, Flugschnee oder Regen, der vom Wind unter die Eindeckung geblasen wird, nach unten abzuleiten. Da es uns nun seit Tagen den Bau vollregnet, freuen wir uns jetzt auf jeden Quadratzentimeter Abdeckung.

Und daher heißt es am Freitag, den 13. -> RICHTFEST

Und wo ich gerade bei der Ankündigung von Terminen bin: Am 16.11. haben wir den ersten Baustellentermin mit dem TÜV.

Dach 1

Nov 1

Wie Ihr wisst bauen wir in zweiter Reihe eines ideell geteilten Grundstücks. Obwohl wir uns auf einen gewissen Aufwand bei der Erschließung eingestellt haben, übertrifft dies doch am Ende unsere Erwartungen. Dabei ist noch nicht viel zu sehen, eigentlich gar nichts.

Wichtig zu erwähnen ist die Tatsache, dass die Erschließung nicht in den Verantwortungsbereich unseres Baupartners fällt. Bei der Erschließung muss man grob in zwei Bereiche unterscheiden. Erstens die Ver-und Entsorgung, was der Fachmann so hübsch mit “Medien” beschreibt. In unserem Fall sind das Abwasser (Siel), Regenwasser zur Versickerung auf dem Grundstück, Frischwasser, Telefon und Strom. Beim zweiten Bereich geht es um die Herstellung der Zufahrt aber da sind wir noch laaaange nicht :-(

Zurück zum ersten Bereich: Hier darf man zunächst von Pontius zu Pilatus laufen und erhält die putzigsten Ausführungen zu dem, was bei unserem Vorhaben zu berücksichtigen ist. Also der Reihe nach:

Am angenehmsten ist da noch die Abwicklung mit der Telekom (wir reden ja derzeit nur über die Planung), denn hier zahlt man einen Pauschalbetrag von 353,17 € und darin ist alles enthalten. Lediglich das Verlegen der Kabel auf eigenem Grund ist eine Extraleistung, die man zwar auch über die Telekom beauftragen kann, was jedoch aus Kostengründen keinen Sinn macht, wenn zeitgleich auch andere Medien zu verbuddeln sind. Immerhin braucht man sich keine Gedanken machen, wie die Telekom den Weg vom Verteiler zum Grundstück bewerkstelligt. Bei Vattenfall für Strom sieht das schon anders aus. Zunächst erreicht ein per Post das Maximalangebot, bei dem Vattenfall sich um alles kümmert: 5.500 € in unserem Fall. Bei uns werden wir sowohl für Strom als auch für Telekom 100er Leerrohre einbauen, die dann mir einem Ziehdraht versehen werden und Vattenfall lediglich das Kabel durchzieht und anschließt. Dennoch verbleiben hier rund 2.300 € für die Vattenfall Rechnung. Beim Frischwasser ist die Situation die, dass Hamburg Wasser zunächst einmal die Hand aufhält, bevor irgendetwas passieren kann: Rohrnetzkostenzuschuss nennt sich das und berechnet sich nach der straßenseitigen Grundstückslänge: 355 €. Beim Abwasser ist ja grundsätzlich zu beachten, dass hier ein Gefälle für den natürlichen Fluß der Fäkalien sorgen muss. Und dies könnte sich bei uns zu einem Problem auswachsen, da der grundstückseigene Kanalschacht damals natürlich von seiner Höhe nur auf unsere vorderen Nachbarn ausgerichtet wurde. Ob wir auf unserer Scheiße sitzen bleiben wird sich also noch zeigen….

Abschließend noch die Frage, wohin mit dem Regenwasser unseres Hauses. Da wir dies nicht in die Kanalisation einleiten dürfen, sondern auf dem Grundstück versickern lassen müssen, ist auch hier eine Sickergrube eventuell gekoppelt mit einer Zisterne zur Gartenwassernutzung in Planung.

Fazit: Wer nicht auf einem vollständig erschlossenen Grundstück baut, der sollte sich genauestens über den entstehenden Aufwand an Koordination und finanziellen Mitteln informieren. Je früher, desto besser.

Nov 1

Obergeschoss

Posted by Axel

Mittlerweile ist die Ergeschossdecke gegossen und ausgehärtet. Seit dem 30.10. haben die Arbeiten am OG begonnen, wie das Foto beweist. Mittlerweile bekommt man auch ein gutes Gefühl für die Größe der Räume. Witzigerweise erscheint einem die absolute Fläche ohne Wände wesentlich kleiner, als wenn bereits Wände die Distanzen begrenzen. Für werdende Bauherren also kein Grund zur Panik, wenn man zunächst das Gefühl eines (zu)kleinen Hauses bekommt. In der kommenden Woche werden die Innen- und Außenmauern im OG fertiggestellt und der auf der Außenmauer umlaufende Ringanker gegossen. Nach ein paar Tagen wird dann der Dachstuhl aufgesetzt, so dass wir uns langsam auf das Richtfest freuen können!OG Mauern

Oct 21

Erdgeschossdecke

Posted by Axel

Heute wird die Ergeschossdecke geliefert. Dabei handelt es sich um Filigranbetonteile, die bereits im Werk vorgefertigt wurden und auf der Baustelle zusammengefügt werden. Dabei guckt ein Teil der Stahlbewehrung oberhalb aus den Deckenteilen heraus. In einem zweiten Schritt wird dann Ortbeton auf die Decke gegossen, so dass eine vollständige Verbindung der Einzelteile erfolgt. Das untere Bild zeigt die Anlieferung der Betonelemente und deren Montage per Kran. Darüber sieht man die Betonmischer, die den Beton auf die Decke zum Gießen pumpen.

Erdgeschossdecke 3

Erdgeschossdecke 2

Oct 16

Am 16.10. werden dann die ersten Steine aufeinander gesetzt und es ist unglaublich, wie schnell die Wände dann hochgezogen werden.

Auf dem Bild sichtbar ist ein Abstimmungsfehler beim beauftragen Subunternehmer, der nicht mit dem letzten Plan auf die Baustelle gereist ist. So ist das Küchenfenster rechts zu hoch und das Esszimmer links zu schmal. Dies konnte jedoch zügig behoben werden. Dazwischen liegt ein Bereich, bei dem man denken könnte, wir hätten unsere Eingangstür nachträglich zumauern lassen. Tatsächlich handelt es sich um einen Pfeiler mit einer höheren spezifischen Festigkeit, der zur Aufnahme eines Stahlträgers dient, auf dem später Teile der Decke lasten.Fehler Fenster